Beitragssätze bei bezahlter Freistellung

Beitragssätze bei bezahlter Freistellung

Seit dem 1. Oktober 2015 gilt für Arbeitnehmer, die nach einer bezahlten Freistellung nicht aus dem Erwerbsleben ausscheiden, der allgemeine Beitragssatz in der Krankenversicherung.

Wurden Arbeitnehmer von der Arbeit freigestellt, wurde bis zum 30. September 2015 der ermäßigte Beitragssatz in der Krankenversicherung angesetzt. Ab der Änderung im Oktober ist die Auswahl des Beitragssatzes davon abhängig, was nach der Freistellung passiert.

Ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer endet bei einer vereinbarten Freistellung mit dem vertraglich vereinbarten Ende des Arbeitsverhältnisses. Dies gilt, wenn bis zu diesem Datum tatsächlich das Arbeitsentgelt gezahlt wird.

Scheiden Arbeitnehmer nach der Freistellung von der Arbeit nicht aus dem Erwerbsleben aus, wird der allgemeine Beitragssatz in der Krankenversicherung zugrunde gelegt.

Beitragssatz nach bezahlter Freistellung

Folgendes gilt für Arbeitnehmer, die erkrankt sind und nach der bezahlten Freistellung nicht aus dem Erwerbsleben ausscheiden:

Sollte die Arbeitsunfähigkeit über das Ende des Beschäftigungsverhältnisses hinausgehen, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Krankengeld. Zum Bezug des Krankengeldes kommt es allerdings erst unmittelbar nach der Beendigung der Beschäftigung oder nach dem Ende der Freistellungsphase. Für die betreffenden Arbeitnehmer wird während der Freistellungsphase der allgemeine Beitragssatz angewandt.

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