http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung über Lohnbüro lohndirekt Thu, 25 Jun 2015 13:36:33 +0000 de-DE hourly 1 Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Beschäftigung eines Rechtsanwaltes beachten! http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-rentenversicherung-rechtsanwalt-beachten/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-rentenversicherung-rechtsanwalt-beachten/#comments Thu, 25 Jun 2015 05:55:53 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1571 Rechtsanwälte sind als Mitglieder der Rechtsanwaltskammern über das berufsständische Versorgungswerk pflichtversichert und können von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit sein. Ob sie einen Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherung stellen können oder ob sie sogar gänzlich nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen, hängt von der Art der Anstellung ab.

Die Versorgungskassen für Rechtsanwälte

Ein Rechtsanwalt ist über die berufsständische Versorgungskasse pflichtversichert. Die Versorgungskassen haben ihren Geltungsbereich auf Landesebene d.h. die Versorgungskasse eines jeweiligen Bundeslandes gewährleistet die Leistungen aller im Bundesland tätigen Rechtsanwälte. Zu den Leistungen des Versorgungswerkes gehören die Zahlung der Altersrente, der Berufsunfähigkeitsrente, der Hinterbliebenenrente sowie auch das Sterbegeld.

Freiberuflich oder angestellt? Unterschiede in der Rentenversicherungspflicht

Rechtsanwalt ist nicht gleich Rechtsanwalt – zumindest nicht nach gesetzlicher Klassifizierung in Hinblick auf die Rentenversicherungspflicht.

Freiberuflich bzw. selbstständig tätige Rechtsanwälte unterliegen gänzlich nicht der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Ihre Versorgung ist allein durch die Pflichtmitgliedschaft im berufsständischen Versorgungswerk gewährleistet.

Anders sieht es die Gesetzeslage bei angestellten Rechtsanwälten. Für sie besteht trotz ihrer Kammerzugehörigkeit und der Pflichtmitgliedschaft in der Versorgungskasse grundsätzlich auch die gesetzliche Rentenversicherungspflicht. Ein Rechtsanwalt, der in einem juristischen Betrieb tätig ist, kann jedoch einen Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht stellen.

Rechtsanwälte, die in nicht-juristischen Unternehmen als Juristen angestellt sind, können nach aktueller Gesetzeslage nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit werden.

Voraussetzung für die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht als Rechtsanwalt

Die Voraussetzungen, um als Rechtsanwalt von der Rentenversicherungspflicht befreit zu werden sind:

  • Für diese Berufsgruppe muss am jeweiligen Ort der ausgeübten Tätigkeit bereits vor dem 1. Januar 1995 eine gesetzliche Mitgliedschaft in der berufsständischen Versorgungskammer bestanden haben.
  • Es sind satzungsgemäß einkommensbezogene Beiträge zu zahlen (unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenze).
  • Es ist gewährleistet, dass aufgrund dieser zu leistenden Beiträge eine Absicherung für den Fall der verminderten Erwerbsfähigkeit, bei Eintritt ins Rentenalter sowie zur Absicherung möglicher Hinterbliebenen im Falle des Todes erfolgt, die den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht.
  • Die Tätigkeit muss in einem juristischen Unternehmen erfolgen wie beispielsweise einer Anwaltskanzlei.

Die Einzelheiten der gesetzlichen Grundlage sind im Sechsten Buch des Sozialgesetzbuches festgehalten.

Anträge zur Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung werden schriftlich an die zuständige Versorgungskasse gesandt.

Haftungsrisiko des Arbeitgebers

Der Deutsche Rentenversicherung Bund  prüft die Anträge auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht allein auf die im Antrag geschilderte Sachlage. Der Antrag selbst wird vom Arbeitgeber des angestellten Rechtsanwaltes gestellt. Somit liegt auch beim Arbeitgeber das Haftungsrisiko. Stellt sich im Rahmen einer späteren Prüfung heraus, dass die Sachlage falsch dargestellt wurde und die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht aufgrund dieser fälschlicherweise angegebenen Sachlage erfolgte, jedoch nicht begründet ist, wird die Befreiung widerrufen, die fälligen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge sind vom Arbeitgeber nachzuzahlen. Somit ist ausdrücklich Sorgfalt bei Antragsstellung geboten.

Weitere Informationen erteilt der Deutsche Rentenversicherung Bund unter www.deutsche-rentenversicherung.de

 

Zu den zugehörigen Teilen dieser Themenserie:

1. Befreiung von der Rentenversicherungspflicht – Was sie als Arbeitgeber wissen müssen

2. Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist

3. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten!

4. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Beschäftigung eines Rechtsanwalts beachten!

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Lohnt sich ein Firmenwagen? Ein Gehaltsrechner mit Firmenwagen-Option verhilft Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber zu Antworten http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/lohnt-sich-ein-firmenwagen/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/lohnt-sich-ein-firmenwagen/#comments Wed, 24 Jun 2015 07:02:14 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1568 Der Artikel: „Prestige vs. Kosten – Gehaltsrechner mit Firmenwagen-Option effektiv nutzen“ zeigt Arbeitgebern und Arbeitnehmern klar auf, welche geldlichen Vor- und Nachteile Sie mit einem Firmenwagen erfahren. Verschaffen Sie sich besser vor der Entscheidung für oder gegen einen Firmenwagen einen Überblick mit unserem Gehaltsrechner mit Firmenwagen-Option.

Einen Firmenwagen zu erhalten, das ist der Wunsch vieler Arbeitnehmer – allerdings sind die Konsequenzen im Vorfeld genau abzuwägen. Zum einen erhöht nämlich der geldwerte Vorteil durch die gängige 1-Prozent-Regelung das Bruttoeinkommen und damit die Lohnnebenkosten, zum anderen spielen die vertraglichen Regelungen mit dem Arbeitgeber eine entscheidende Rolle.

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So beantragen Sie rechtssicher eine Lohnsteuer-Anrufungsauskunft http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/so-beantragen-sie-rechtssicher-eine-lohnsteuer-anrufungsauskunft/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/so-beantragen-sie-rechtssicher-eine-lohnsteuer-anrufungsauskunft/#comments Mon, 01 Jun 2015 06:02:41 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1541 Jeder Arbeitgeber haftet für die Lohnsteuer, die er einzubehalten und abzuführen hat – dies bestimmt § 42d EStG. Daraus ergibt sich für die Unternehmen ein großes Risiko – immerhin kann kein Lohnbuchhalter jeden noch so kleinen Winkel des Lohnsteuerrechts kennen. Deshalb hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, das Betriebsstättenfinanzamt um Rat zu fragen und sich so Rechtssicherheit zu verschaffen. Im Gegensatz zu allgemeineren Anfragen ist das Finanzamt bei einem Bezug auf die Lohnsteuer verpflichtet, auch tatsächlich zu antworten.

Zweck der Lohnsteuer-Anrufungsauskunft

  • 42e Satz 1 EStG schreibt vor:

„Das Betriebsstättenfinanzamt hat auf Anfrage eines Beteiligten darüber Auskunft zu geben, ob und inwieweit im einzelnen Fall die Vorschriften über die Lohnsteuer anzuwenden sind.“

Arbeitgeber können also auf dem Wege der Lohnsteuer-Anrufungsauskunft spezielle Fragen rund um das Thema Lohnsteuer stellen. Dabei fallen für die Auskunft keinerlei Kosten an. Dieses Angebot können Arbeitgeber immer dann nutzen, wenn sie ein konkretes Problem haben, zu dem sie eine Lösung benötigen. Ob sich dieses auf einen einzelnen Arbeitnehmer oder eine komplette Fallgruppe bezieht, spielt keine Rolle. Auch wenn Sie nur für einen bestimmten Arbeitnehmer nachfragen, dürfen Sie die Antwort später auf andere Mitarbeiter in derselben Situation übertragen. Es darf sich aber nicht um ein fiktives Beispiel handeln, der Anfrage muss ein konkreter Anlass zugrunde liegen. In Ihrer Anfrage müssen Sie den betrieblichen Vorgang schildern, der Ihrer Frage zugrunde liegt.

Tipp: Der Sachverhalt muss so realistisch wie möglich aufgezeigt werden. Stellt ein Prüfer später fest, dass in der Praxis deutliche Abweichungen vom erklärten Fall vorlagen, ist das Finanzamt nicht an die Auskunft gebunden.

 

Mögliche Fragen im Rahmen der Lohnsteuer-Anrufungsauskunft

Die gestellten Fragen können sich unter anderem auf die Lohnsteuer, die ELStAM, die Kirchensteuer, den Solidaritätszuschlag, die Vermögensbildung der Arbeitnehmer, die pauschale Lohnsteuer und die Arbeitnehmereigenschaft beziehen. Beispiele für konkrete mögliche Fragestellungen:

  • Liegt bei einer beschäftigten Person eine (Schein-)Selbstständigkeit vor?
  • Wie werden Sachbezüge richtig bewertet?
  • Wann kann die Lohnsteuer pauschaliert werden?
  • Unterliegt eine bestimmte Zahlung dem Lohnsteuerabzug?
  • Welche Form müssen Lohnkonten aufweisen?
  • Wie sind bestimmte Bescheinigungen auszufüllen?
  • Ist die Auslöse der Arbeitnehmer steuerfrei auszuzahlen?
  • Besteht für einen Arbeitnehmer die beschränkte oder unbeschränkte Steuerpflicht?
  • Ist das Verhältnis zum Gesellschafter-Geschäftsführer als Arbeitsverhältnis oder selbstständige Tätigkeit einzustufen?

Übrigens: Im Gegensatz zur verbindlichen Zusage gem. §§ 204 ff. AO kann eine Lohnsteuer-Anrufungsauskunft stets bereits vor wirtschaftlichen Maßnahmen gestellt werden, nicht erst nach einer Betriebsprüfung.

So stellen Sie die Anfrage richtig

Die Anfrage stellen können einerseits Sie als Lohnsteuerabzugsverpflichteter, andererseits aber auch Ihre Arbeitnehmer oder auch Dritte, die für die Lohnsteuer haften (z. B. Insolvenzverwalter). Für die Anfrage ist keine spezielle Form vorgeschrieben. Es empfiehlt sich die Schriftform aus Gründen der Beweisbarkeit, aber auch mündliche oder telefonische Anfragen sind erlaubt. Ein mögliches Musterschreiben für die Anfrage bei Ihrem Betriebsstättenfinanzamt finden Sie als kostenlosen Download bei Lexware. Dieses Schreiben adressieren Sie an das zuständige Finanzamt.

Tipp: Bitten Sie in Ihrem Schreiben darum, dass Ihr Betriebsstättenfinanzamt sich mit dem Wohnsitz-Finanzamt des betreffenden Arbeitnehmers abstimmt. So genießt dieser auch zugleich Rechtsschutz, wenn es um seine eigene Einkommensteuererklärung geht.

 

Das zuständige Finanzamt identifizieren

Unterhalten Sie nur eine einzige Betriebsstätte, so ist das Betriebsstättenfinanzamt zuständig, an das Sie die Lohnsteuer abführen. Etwas komplizierter ist der Fall, wenn bei mehreren Niederlassungen mehrere Betriebsstättenfinanzämter vorhanden sind. In diesem Fall wählen Sie das Finanzamt, in dessen Bezirk die Geschäftsleitung ihren Sitz hat. Sofern an dieses Finanzamt keine Lohnsteuer abgeführt wird, adressieren Sie Ihr Schreiben an das Betriebsstättenfinanzamt, in dessen Bezirk die meisten Arbeitnehmer beschäftigt sind (§ 42e Satz 2 + 3 EStG).

Die rechtliche Wirkung der Antwort

Das zuständige Finanzamt wird Ihnen in aller Regel stets schriftlich antworten. Sollten Sie eine telefonische Auskunft erhalten, sollten Sie sich diese stets zusätzlich schriftlich bestätigen lassen. Diese als „Anrufungsauskunft“ bezeichnete Antwort erklärt, dass sie für den Lohnsteuerabzug bindend ist. Halten Sie sich an diese Auskunft, so müssen Sie für die Ergebnisse nicht haften, selbst wenn sich später herausstellen sollte, dass die Auskunft des Finanzamts nicht korrekt war.

Achtung: Weichen Sie stark von der Anrufungsauskunft ab, haften Sie für etwaige Steuerschulden. Dies gilt, wenn Sie von der geschilderten Situation abweichen, aber auch wenn Sie die Antwort Ihres Betriebsstättenfinanzamts außer Acht lassen.

Rechtsmittel gegen die Anrufungsauskunft

Eine Lohnsteuer-Anrufungsauskunft ist ein Verwaltungsakt und dementsprechend besteht die Möglichkeit, sich bei Zweifeln dagegen zu wehren. Als Arbeitgeber können Sie Einspruch einlegen und die Auskunft bei Bedarf sogar durch das Finanzgericht und schließlich durch den Bundesfinanzhof überprüfen lassen.

Allerdings hat auch das Finanzamt Möglichkeiten:

  • Ergibt sich eine Gesetzesänderung, die der Antwort des zuständigen Finanzamts entgegensteht, so verliert sie automatisch Gültigkeit. Darüber werden Sie nicht informiert, ein Widerruf ist nicht notwendig. Sie müssen sich selbst auf dem Laufenden halten.
  • Das Betriebsstättenfinanzamt kann seine Antwort zeitlich befristen, muss diese Frist dann aber ausdrücklich in ihrem Schreiben angeben.
  • Ändert sich die Rechtsprechung, beispielsweise durch ein Urteil eines Finanzgerichts oder des Bundesfinanzhofs, kann das Finanzamt die Antwort für die Zukunft widerrufen.
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Preisträger „Prädikat Gold“ – lohndirekt wurde in einer unabhängigen Studie mit dem “Prädikat Gold” im Bereich HR-Outsourcing ausgezeichnet http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/preistraeger-praedikat-gold-lohndirekt-wurde-in-einer-unabhaengigen-studie-mit-dem-praedikat-gold-im-bereich-hr-outsourcing-ausgezeichnet/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/preistraeger-praedikat-gold-lohndirekt-wurde-in-einer-unabhaengigen-studie-mit-dem-praedikat-gold-im-bereich-hr-outsourcing-ausgezeichnet/#comments Tue, 19 May 2015 13:48:08 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1531

lohndirekt ist am 07.05.2015 als Dienstleister im Bereich HR-Outsourcing in einer unabhängigen Studie – basierend auf einer großen Umfrage bei Nutzern und Auftraggebern von HR-Dienstleistern durchgeführt von der ServiceValue GmbH in Kooperation mit dem VNR Verlag und dem Magazin „Personal im Fokus“ – mit der höchsten Punktzahl und dem „Prädikat Gold“ ausgezeichnet worden.

Thomas Petersen, Geschäftsführer  Lohndirekt GmbH (einfach effizient) bei der  Preisübergabe auf der Personal 2015 Nord in Hamburg

Thomas Petersen, Geschäftsführer Lohndirekt GmbH (einfach effizient) bei der Preisübergabe auf der Personal 2015 Nord in Hamburg

Wie wurde die Analyse durchgeführt?

Servicewert „P“ als valides Mess- und Steuerungsinstrument:

ServiceValue macht Service in seiner unternehmenswertbeeinflussenden Qualität messbar, analysier- und steuerbar und in seiner Wertigkeit für Dienstleister kommunizierbar. Hierzu dient z.B. der Servicewert „P“ (P wie Partner), als valides und in seiner Anwendung einfaches Instrument.
Durch die Fokussierung auf wertschöpfende Serviceaspekte bildet der Servicewert „P“ ein zentrales Maß für werthaltige Servicequalität, das unternehmens- wie branchen-übergreifend Service vergleichbar macht. Durch den engen Zusammenhang des Servicewert „P“ mit der Kundenbindung stellt er im Rahmen der strategischen Unternehmensführung ein wertvolles Instrument dar. Im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Individualisierung von Service-Leistungen ist für Unternehmen vor allem die Integrationsfähigkeit, das Befähigungspotenzial sowie der Zusatznutzen seiner Dienstleister bzw. Partner wichtig.

Tabelle der Nominierten

Wert eines HR-Supporter für die Unternehmen

In der vorliegenden Studie erfolgt die Wertermittlung und die mögliche Auszeichnung eines HR-Supporters über die Indexbildung (=Servicewert „P“) aus den drei Wert-Bestandteilen:

Indexbildung Servicewert 'P'

Dimensionen des Servicewert „P“

Der von ServiceValue entwickelte Servicewert „P“ erfasst drei Merkmale in ihrer Wirksamkeit beim Partner:

  • Integration: Wie gut passen die Produkte und Dienstleistungen zu den eigenen Strukturen und Abläufen?
  • Befähigung: Wie stark tragen die Produkte und Dienstleistungen zum eigenen Erfolg bei?
  • Zusatznutzen: Wie hoch ist der allgemeine Vorteil und der eigene Mehrwert durch die Serviceleistungen?

Diese Wert-Bestandteile werden zu einem ungewichteten Mittelwert zusammengefasst und ergeben den Servicewert „P“ als aussagekräftige Kennzahl.

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Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten! http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-von-der-rentenversicherung-das-muessen-sie-bei-einstellung-eines-arztes-beachten/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-von-der-rentenversicherung-das-muessen-sie-bei-einstellung-eines-arztes-beachten/#comments Mon, 18 May 2015 11:47:25 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1520 Der Arztberuf gehört zu den kammerfähigen Berufen. Somit sind Ärzte über das berufsständische Versorgungswerk pflichtversichert. Ärzte, die sich in einer Festanstellung befinden, können aus diesem Grund von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden. Hierzu ist einiges zu beachten.  

Das ärztliche Versorgungswerk

Mit Berufseintritt ist jeder Arzt über die berufsständische Versorgungskasse pflichtversichert. Jedes Bundesland verfügt über eine Versorgungskasse, der alle im jeweiligen Bundesland tätigen Ärzte angehören. Die Versorgungskasse gewährleistet alle Leistungen, die bei nicht freien Berufen über die gesetzliche Rentenversicherung gesichert sind. Hierzu gehören die Altersrente, die Berufsunfähigkeitsrente, die Hinterbliebenenrente sowie das Sterbegeld.

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht von Ärzten

Ärzte, die nicht freiberuflich tätig sind, sondern sich in einem Anstellungsverhältnis befinden, unterliegen grundsätzlich neben ihrer Pflichtmitgliedschaft in der ärztlichen Versorgungskasse auch der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Um hier keine doppelten Beiträge an zwei verschiedene Versorgungskassen zu leisten, besteht die Möglichkeit für festangestellte Ärzte, sich von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen.

Die Voraussetzungen, um als Arzt von der Rentenversicherungspflicht befreit zu werden sind:

  • Für diese Berufsgruppe muss am jeweiligen Ort der ausgeübten Tätigkeit bereits vor dem 1. Januar 1995 eine gesetzliche Mitgliedschaft in der berufsständischen Versorgungskammer bestanden haben.
  • Es sind satzungsgemäß einkommensbezogene Beiträge zu zahlen (unter Berücksichtigung der Beitragsermessungsgrenze).
  • Es ist gewährleistet, dass aufgrund dieser zu leistenden Beiträge eine Absicherung für den Fall der verminderten Erwerbsfähigkeit, bei Eintritt ins Rentenalter sowie zur Absicherung möglicher Hinterbliebenen im Falle des Todes erfolgt, die den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht.

Die Einzelheiten der gesetzlichen Grundlage sind im Sechsten Buch des Sozialgesetzbuches festgehalten.

Der Antrag wird vom Arbeitgeber schriftlich an das zuständige Versorgungswerk gerichtet. Das Antragsformular ist über die Internetseite des Deutschen Rentenversicherung Bunds zu beziehen und kann auch Online ausgefüllt werden unter:  Antrag zur Befreiung Rentenversicherungspflicht. 

Haftungsrisiko des Arbeitgebers

Nachdem der angestellte Arzt einen möglichst schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber eingereicht hat, wird der Antrag zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht durch den Arbeitgeber gestellt und an die zuständige Versorgungskammer gesendet. Die Verantwortung über die Richtigkeit der im Antrag dargestellten Sachlage, die die Voraussetzung für die Befreiung darstellt, liegt allein beim Arbeitgeber. Er trägt somit auch das Risiko im Falle, dass die Befreiung aufgrund nicht korrekter oder nicht mehr gültiger Angaben erfolgte. In diesem Fall muss der Arbeitgeber sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Rentenversicherung nachzahlen.

Weitere Informationen erteilt der Deutsche Rentenversicherung Bund unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

Erneute Antragsstellung bei Beschäftigungswechsel

Bei Beschäftigungswechsel des von der Rentenversicherungspflicht befreiten Arztes ist Vorsicht geboten. Seit dem 31. Oktober 2012 gilt die Rechtsordnung, dass in diesem Fall eine erneute Antragsstellung nötig ist. Galt früher die gesetzliche Regelung, dass die einmal bewilligte Befreiung für das gesamte Berufsleben des Arztes Gültigkeit hat, sieht das Gesetz nun vor, dass bei jedem Arbeitgeberwechsel oder aber bei wesentlicher Änderung des Tätigkeitsfeldes die Voraussetzungen für die Befreiung erneut geprüft werden müssen. Lesen Sie auch gern hierzu folgenden Beitrag (hier klicken).

 

Zu den zugehörigen Teilen dieser Themenserie:

1. Befreiung von der Rentenversicherungspflicht – Was sie als Arbeitgeber wissen müssen

2. Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist

3. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten!

4. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Beschäftigung eines Rechtsanwalts beachten!

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Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/rentenversicherung-fuer-freiberufler-was-im-falle-einer-befreiung-zu-beachten-ist/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/rentenversicherung-fuer-freiberufler-was-im-falle-einer-befreiung-zu-beachten-ist/#comments Mon, 11 May 2015 13:23:28 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1513 Freiberufler sind ebenso wie Selbstständige nicht grundsätzlich von der Rentenversicherungspflicht befreit. Sobald der Arbeitgeber mit einem freiberuflichen Mitarbeiter in ein Vertragsverhältnis tritt, das die regelmäßige Zahlung eines Honorars gewährleistet, ist die Rentenpflicht zu prüfen und gegebenenfalls der Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht zu stellen. Fehler in der Feststellung der Rentenversicherungspflicht kann im Falle einer Betriebsprüfung den Auftraggeber teuer zu stehen kommen. Denn das Risiko trägt in diesem Fall alleine der Arbeitgeber. Wird das Arbeitsverhältnis von der Deutschen Rentenversicherung im Nachhinein als abhängige Beschäftigung qualifiziert, ist der Arbeitgeber verpflichtet, sowohl die Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerbeiträge nachzuzahlen.

Was ist ein Freiberufler?

Freiberufler sind wissenschaftlich, erzieherisch, künstlerisch oder schriftstellerisch tätig und unterliegen damit nicht der Gewerbeordnung.

Grundsätzlich ist zunächst der Status zu überprüfen, denn dieser ist ausschlaggebend für das Vorliegen einer gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Vorsicht ist geboten bei Vorliegen einer so genannten „Scheinselbstständigkeit“. Denn selbst wenn der Vertrag auf eine freiberufliche Tätigkeit ausgerichtet ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Prüfung ergeben, dass das Arbeitsverhältnis als abhängige Beschäftigung zu bewerten ist und somit der Sozialversicherungspflicht unterliegt.

Der Status als Freiberufler ist unter anderem gekennzeichnet durch folgende Voraussetzungen:

  • Der Freiberufler arbeitet für mehr als nur einen Auftraggeber.
  • Er beschäftigt unter Umständen mindestens einen Mitarbeiter.
  • Er unterliegt keiner Weisungsbefugnis.
  • Der Auftraggeber greift nicht in die Tätigkeit des Freiberuflers ein d.h. der Freiberufler bestimmt Zeit, Ort, Arbeitsweise etc. eigenständig und muss nicht an den Auftraggeber berichten.
  • Der Freiberufler verfügt über eine eigene Betriebsausstattung.
  • Der Auftragnehmer erhält ein Honorar, kein Gehalt.

Auch wenn die genannten Klassifizierungsmerkmale plausibel erscheinen, ist die Feststellung des Status äußerst komplex. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, diesen Status prüfen zu lassen. Hierzu bietet der Deutsche Rentenversicherungsbund ein Feststellungsverfahren an.

Wer unterliegt der Rentenversicherungspflicht?

In der Regel sind Freiberufler über die jeweiligen berufsständischen Versorgungswerke pflichtversichert und können von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden. Anträge auf Befreiung werden von der Deutschen Rentenversicherung kostenlos zum Download unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Befreiung_von_der_Versicherungspflicht.html zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu der gesetzlichen Grundlage der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht sind unter anderem auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen übersichtlich zusammengefasst: http://www.abv.de/befreiung-von-der-gesetzlichen-rentenversicherungspflicht.html

Ausnahmen

Es gibt jedoch eine Gruppe freier Berufe, die vom Gesetz als sozial schutzbedürftig eingestuft werden, keiner berufsständischen Kammer angehören und somit der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht unterliegen. Hierzu gehören:

  • Pflegekräfte
  • Lehrer
  • Erzieher
  • Künstler
  • Publizisten
  • Hebammen
  • Hausgewerbetreibende

Für diese Berufsgruppen ist die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht trotz freiberuflicher Tätigkeit nicht möglich.

Alternativen zur gesetzlichen Rentenversicherung

Im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit, die nicht der Rentenversicherungspflicht unterliegt, sollten mögliche Alternativen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Betracht gezogen werden. Freiberufler haben die Möglichkeit, sich zur finanziellen Sicherung freiwillig gesetzlich zu versichern. Informationen hierzu sind ebenfalls über die Deutsche Rentenversicherung erhältlich. Ferner können Freiberufler die Rentabilität privater Altersvorsorgen und Lebensversicherungen prüfen.

Erstmalige Anstellung von Arbeitnehmern – Lohn- und Gehaltsabrechnung

Vertreter freier Berufe, die erstmalig selbst Arbeitnehmer einstellen, sind zur korrekten Lohn- und Gehaltsabrechnung verpflichtet. Da dies ein komplexes fachliches Gebiet ist, das von Laien nicht immer sachgemäß unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben ausgeführt werden kann, empfiehlt es sich, die Lohnbuchhaltung outzusourcen. Das Lohnbuchhaltungsbüro lohndirekt bietet umfassenden Service für Existenzgründer und Unternehmer, die professionelle Lohnbuchhaltung gewährleistet wissen möchten.

Die Vorteile der Auslagerung Ihrer Lohnbuchhaltung bei lohndirekt im Überblick:

  • Sie erhalten eine laufende Lohnabrechnung mit TÜV-zertifiziertem Qualitätsmanagement und TÜV-Datenschutz-Gutachten
  • Ihr persönlicher Lohnbuchhalter ist bei allen Fragen und Problemen montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr telefonisch für Sie erreichbar.
  • Sie erhalten korrekte Gehaltsabrechnungen, die jeder Betriebsprüfung standhalten.
  • Zusätzlich erfolgt eine professionelle Abwicklung sämtlicher Besonderheiten in der Abrechnung wie Pfändung, Minijob, Kurzarbeit.
  • Der Service beinhaltet alle erforderlichen Jahresendarbeiten.

Weitere Informationen über das Leistungsangebot erhalten Sie auf www.lohndirekt.de

Zu den zugehörigen Teilen dieser Themenserie:

1. Befreiung von der Rentenversicherungspflicht – Was sie als Arbeitgeber wissen müssen

2. Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist

3. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten!

4. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Beschäftigung eines Rechtsanwalts beachten!

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Informationen zum Thema Krankengeld beim Minijob http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/informationen-zu-thema-krankengeld-beim-minijob/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/informationen-zu-thema-krankengeld-beim-minijob/#comments Wed, 29 Apr 2015 10:47:47 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1503 Tritt bei Minijobbern ein Krankheitsfall ein, ist dieser Aspekt bei der Minijob Lohnabrechnung ebenfalls von Bedeutung. Gemäß den §§ 3 und 4 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) steht Minijobbern ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu. Ebenso wie alle anderen Arbeitnehmer haben einen Minijob ausübende Beschäftigte das Recht, das vertraglich vereinbarte Arbeitsentgelt für einen Zeitraum von maximal sechs Wochen zu erhalten. Allerdings dürfen im Minijob angestellte Arbeitnehmer erst von diesem Recht Gebrauch machen, wenn mit dem aktuellen Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis von mindestens vier Wochen ohne Unterbrechung besteht.

Die Vorlage einer gültigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist Pflicht.
Erkrankt der Minijobber, ist der Angestellte wie jeder andere Arbeitnehmer verpflichtet, dem Arbeitgeber eine gültige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. Hinzu kommt, dass erkrankte Angestellte die aufgrund der Krankheit ‚verlorene‘ Arbeitszeit weder nacharbeiten, noch verkürzte Lohnzahlungen in Kauf nehmen müssen. Allerdings sollten sich erkrankte Minijobber vor Augen führen, dass die Arbeitgeber auf der Minijob Lohnabrechnung eine Lohnfortzahlung nur bis zum 42. Krankentag gewährleisten müssen. Sind die Arbeitnehmer länger als bis zu diesem Zeitpunkt krankgeschrieben, entfallen sämtliche Ansprüche auf eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Da die Tagesgeldregelung (Krankengeld der Krankenkassen) nur für fest angestellte Personen in Frage kommt, besteht für Minijobber auch gegenüber der Krankenkasse kein Anspruch auf Krankengeld. Diese Tatsache ist dem Umstand geschuldet, dass Arbeitgeber für die Minijobber zwar Krankenkassenbeiträge entrichten, die Arbeitnehmer aber dennoch nicht automatisch versichert sind. Da die durch den Arbeitgeber entrichteten Beiträge nur in den Risikostrukturausgleich fließen, entfällt das Krankengeld bei einem Minijob. Ein anderer Fall liegt vor, wenn Minijobber ebenfalls einer Hauptbeschäftigung nachgehen. Da der Arbeitnehmer im Krankheitsfall aufgrund der Hauptbeschäftigung generell krankenversichert ist, erhält er unter diesen Umständen ebenfalls Krankengeld.

Die Höhe der Lohnfortzahlung hängt von der verpassten Arbeitszeit ab.
Arbeitnehmer, die in einem Minijob tätig sind, erhalten über die Minijob Lohnabrechnung eine Lohnfortzahlung in Abhängigkeit der Arbeitszeit, die aufgrund der Erkrankung ausgefallen ist. Variiert die Arbeitszeit der Minijobber auf der Minijob Lohnabrechnung, wird das Krankengeld beim Minijob unter Beachtung der regelmäßigen Arbeitszeit der vergangenen zwölf Monate berechnet. Sind Minijobber auf Abruf tätig und wissen nicht genau, wie viele Arbeitsstunden ohne Krankheitsfall entstanden wären, zählt ebenfalls der Zwölfmonatszeitraum.

Das AAG bietet kleinen Unternehmen finanzielle Sicherheit.
Für Arbeitgeber sind die Regelungen des Gesetzes über den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlungen (kurz: AAG) für die Minijob Lohnabrechnung von besonderem Interesse. Dieses Gesetz räumt Arbeitgebern die Möglichkeit ein, bis zu 80 Prozent der geleisteten finanziellen Aufwendungen für die sechswöchige Entgeltfortzahlung von der Minijobzentrale zurückzuerhalten. Um den Kostenfaktor der Arbeitnehmer auf der Minijob Lohnabrechnung im Krankheitsfall zu minimieren, besteht unter bestimmten Voraussetzungen eine generelle Pflicht für Arbeitgeber zur damit verbundenen Umlage U1. Diese speziell für den 450-Euro-Minijob eingerichtete Umlage U1 muss stets erbracht werden, wenn eine Umlagepflicht aufgrund der Betriebsgröße (bei Betrieben bis zu 30 Arbeitnehmern) besteht. Bei einem kurzfristig beschäftigten Minijob müssen Unternehmen die Umlage U1 nur leisten, wenn sich das Beschäftigungsverhältnis über einen Zeitraum länger als vier Wochen erstreckt. Die Umlage U2 (Mutterschutz) muss dem AAG zufolge für jeden 450-Euro-Minijobber sowie für Angestellte eines kurzfristig beschäftigten Minijobs erbracht werden.

 

Die Umlage U1 wird mit einem Anteil von 0,7 Prozent des Nettoentgelts berechnet und dient dem finanziellen Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen im Krankheitsfall. Die Umlage U2 beträgt aktuell 0,24 Prozent des Nettoentgelts und bezieht sich auf den Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen auf der Minijob Lohnabrechnung bei einer Mutterschaft oder Schwangerschaft.

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Befreiung von der Rentenversicherungspflicht – Was Sie als Arbeitgeber wissen müssen http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-von-der-rentenversicherungspflicht-was-sie-als-arbeitgeber-wissen-muessen/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-von-der-rentenversicherungspflicht-was-sie-als-arbeitgeber-wissen-muessen/#comments Wed, 22 Apr 2015 09:04:08 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1486 Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen, korrekt zur Sozialversicherung anzumelden und im Rahmen der monatlichen Gehaltsabrechnung die fälligen Beiträge abzuführen. Neben der Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung ist die gesetzliche Rentenversicherung eine wichtige Säule des Sozialversicherungssystems. Grundsätzlich unterliegen somit alle nicht selbstständigen Arbeitnehmer der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Für einige Berufsgruppen besteht jedoch die Möglichkeit, von dieser befreit zu werden. Hierzu gibt es seitens des Arbeitgebers einige gesetzliche Vorgaben zu beachten. In kommenden Beiträgen können Sie auf unserem Blog weitere ausführlichere Informationen zum Themenkreis „Befreiung von der Rentenversicherungspflicht“ erhalten.

 

Allgemeines zur Rentenversicherungspflicht

Mit der korrekten Anmeldung zur Sozialversicherung und der monatlichen Überweisung der Beiträge kommt der Arbeitgeber seiner Verpflichtung nach, für den sozialen Schutz seiner Angestellten Sorge zu tragen. Die gesetzliche Rentenversicherungspflicht, die bereits seit 125 Jahren in Deutschland gilt, sichert nicht nur die Rentenansprüche im Pensionsalter, sondern auch die Versorgung der Mitarbeiter im Falle einer eingetretenen Berufsunfähigkeit. Grundsätzlich unterliegen alle Arbeitnehmer der Rentenversicherungspflicht, die sich laut Gesetz in einem tatsächlich abhängigen Beschäftigungsverhältnis befinden. Die Abhängigkeit wird im Wesentlichen durch die Weisungsgebundenheit definiert. Das bedeutet, unterhält der Arbeitnehmer keine eigene Betriebsstätte, trägt kein unternehmerisches Risiko und kann den Arbeitsort, die -dauer und die zu leistende Arbeitszeit nicht selbst bestimmen, so geht die Gesetzeslage von einem nicht selbstständigen, in Abhängigkeit stehenden Arbeitsverhältnis aus. In diesem Fall muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer versicherungspflichtig anmelden und im Rahmen der monatlichen Gehaltsabrechnung sowohl den Arbeitnehmeranteil, der vom Bruttolohn entsprechend abgezogen wird, zusammen mit dem Arbeitgeberanteil an die Rentenversicherungseinzugsstelle überweisen.

Weitere Informationen zur Rentenversicherungspflicht stellt die Deutsche Rentenversicherung Arbeitgebern auf ihrer Internetseite zur Verfügung:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht

Für einige Berufsgruppen besteht die Möglichkeit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht. Welche Berufsgruppen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können, wird im Folgenden noch beschrieben werden. Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gesetzlich geregelt ist und allein auf Antrag nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI erfolgen kann. Der Befreiungsantrag muss schriftlich vom Arbeitgeber eingereicht werden und wird vom Träger der Rentenversicherung auf Vorliegen der gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen geprüft und gegebenenfalls bewilligt. Erfolgt die Befreiung, so ist sie für die gesamte Beschäftigungsdauer bindend und kann nicht widerrufen werden. Dies ist vor Antragstellung zu berücksichtigen, denn die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bringt Folgen mit sich, denen sich insbesondere der Arbeitnehmer bewusst sein sollte. Im Falle einer Befreiung ist seitens des Arbeitgebers nur ein geringer pauschal anteiliger Beitrag zur Rentenversicherung zu leisten. Der Arbeitnehmerbeitrag entfällt völlig. Dies hat jedoch zur Konsequenz, dass diese Beschäftigungszeit, für die die Befreiung gilt, nicht bei der Feststellung der verschiedenen Wartezeiten berücksichtigt wird, das heißt, dies kann sich nachteilig auswirken, wenn über einen vorzeitigen Renteneintritt, die Höhe des Anspruchs auf Rente bei Erwerbsminderung oder bei Rehabilitation etc. entschieden wird.

Alternativen zur gesetzlichen Rentenversicherung

Im Sinne einer guten Altersvorsorge sollten im Falle einer Befreiung von der Rentenversicherungspflicht mögliche Versorgungsalternativen in Betracht gezogen werden. Dies erfolgt häufig über eine private Rentenversicherung. Selbstständige und Freiberufler können die staatlich geförderte Rürup-Rente in Anspruch nehmen. Hier sollte im Einzelfall anhand des Einkommens und der zu erwartenden Rentenleistung die Rentabilität eines solchen Vertrages geprüft werden. Sofern sich der von der Rentenversicherungspflicht befreite Arbeitnehmer in einer Festanstellung befindet, hat er zudem gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge, die über den Arbeitgeber zu gewährleisten ist. Die Beiträge werden über die Lohn- und Gehaltsabrechnung im Form einer Entgeltumwandlung gezahlt. Der Arbeitgeber muss keinen Anteil dazu leisten, kann dies jedoch auf freiwilliger Basis tun. Vom Arbeitgeber geleistete Beiträge zur Betriebsrente können steuerlich geltend gemacht werden.

Wer kann von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden?

Die Möglichkeit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht besteht generell für Selbstständige und Freiberufler, für geringfügig Verdienende  (so genannte Minijobber), für Geschäftsführer einer GmbH sowie für verschiedene Vertreter von Berufsgruppen, die zusätzlich über eine berufsständische Kammer versichert sind. Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sind unter anderem Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater.

Wo erhält man den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht?

Der Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist unter der Formularnummer V6340 direkt bei der Deutschen Rentenkasse erhältlich und steht auf der Webseite unter  Antrag zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht kostenlos zum Download zur Verfügung. Die Deutsche Rentenversicherung bietet zudem die Möglichkeit, das Formular direkt bequem online auszufüllen. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter

In folgenden Beiträgen können Sie sich noch umfangreicher über die Besonderheiten bezüglich einer Befreiung von der Rentenversicherung informieren. Lesen Sie gern:

1. Befreiung von der Rentenversicherungspflicht – Was sie als Arbeitgeber wissen müssen

2. Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist

3. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten!

4. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Beschäftigung eines Rechtsanwalts beachten!

Sollten sich Ihnen zu diesem Thema Fragen ergeben, nutzen Sie gern die Kommentarfunktion unseres Blogs.

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Schöne neue Arbeitswelt: Das Ende der Galeeren http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/schoene-neue-arbeitswelt-das-ende-der-galeeren/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/schoene-neue-arbeitswelt-das-ende-der-galeeren/#comments Wed, 01 Apr 2015 12:01:26 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1397 Junge, engagierte Fachkräfte sind heute immer schwerer an ein Unternehmen zu binden. Sie sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass ohnehin nichts im Leben auf Dauer ist, und haben keine Ängste vor Veränderungen. Sie sind im wörtlichen Sinne neugierig: gierig auf Neues. Und sie schätzen ihre persönliche Freiheit über alles. So sind sie auch jederzeit bereit, den Arbeitgeber oder sogar den Beruf zu wechseln. Wer da noch versucht, solche Mitarbeiter mit antiquierten Methoden an die Ruderbank zu fesseln, wird bald allein auf einem untergehenden Schiff stehen.

Sich wohlfühlen – wichtiger als Geld

Als Generation Y bzw. Z fassen Soziologen und Marketingfachleute junge Menschen zusammen, die etwa nach 1980 bzw. 1995 geboren sind. Sie sind von Kindesbeinen an mit digitaler Technologie aufgewachsen und werden daher oft auch als „Digital Natives“ bezeichnet. Als Mitarbeiter sind sie in mancher Hinsicht ideal – engagiert, wissensdurstig, flexibel, selbstständig, offen.

Doch sie erwarten im Gegenzug etwas, das nicht allein durch ein gutes Gehalt abgedeckt wird: Sie wollen sich wohlfühlen bei ihrer Arbeit. Dazu gehören Team-Strukturen möglichst ohne Hierarchien, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle sowie eine gelebte Anerkennungskultur. Wo junge Fachkräfte eine solche Arbeitsumgebung finden, werden sie auch länger bleiben.

Vielen Arbeitgebern ist gar nicht oder nur zum Teil bewusst, dass sie bei der Mitarbeiterbindung Hilfe von ganz unerwarteter Seite bekommen: vom Staat. Denn viele Leistungen, die zum Wohlfühlen beitragen, sind steuerfrei und sparen dem Unternehmen Lohnnebenkosten – darunter auch solche, die speziell für jüngere Mitarbeiter höchst attraktiv sind.

Die Top 5 der steuerfreien Mitarbeiter-Extras

In erster Linie sind da die Mobiltelefonkosten zu nennen, berichtete Towers Watson in einer Studie Anfang 2015. Das Smart-Phone ist für Digital Natives unverzichtbar, und eine Kostenübernahme oder ‑beteiligung steht ganz oben auf der Beliebtheitsliste, egal ob fürs Firmenhandy oder das private Telefon. Ebenfalls sehr beliebt sind Arbeitgeberdarlehen z. B. für Fortbildungen oder den Kauf einer Wohnung, die zu besonders günstigen Konditionen vergeben werden können.

Auf Rang 3 folgen Beihilfen fürs Mittagessen: Seit 2014 können Unternehmen pro Arbeitstag 6,10 Euro für die Mitarbeiterverpflegung ansetzen. Sehr beliebt sind auch Mitarbeiterrabatte für Eigenprodukte bzw. Freimengen. Auf Rang 5 schließlich steht die Unterstützung einer Kinderbetreuung – entweder durch eine eigene Kita oder Kostenzuschüsse. Dabei erwähnt die Studie, dass besonders dieses Extra sich sehr dynamisch entwickelt; für junge Familien und Alleinerziehende kann es ein unschlagbares Plus sein, um einem Unternehmen die Treue zu halten.

Sahnehäubchen aus der Caféteria

Weitere steuerlich geförderte Extras, die – nicht nur – jüngere Mitarbeiter ansprechen, sind

  • die Unterstützung der privaten Altersvorsorge, z.B. durch eine Direktversicherung,
  • die betriebliche Gesundheitsförderung,
  • eine Urlaubsbeihilfe,
  • Jobtickets bzw. ein Fahrtkostenzuschuss,
  • Benzin- und Einkaufsgutscheine,
  • Zuschüsse zur Arbeitskleidung, sofern es sich um Berufskleidung handelt – wobei hier auch einheitliche oder uniformartige Kleidung steuerlich anerkannt werden kann.

Alles in allem bietet sich jedem Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Mitarbeiter durch steuerfreie Vergünstigungen an sich zu binden. Dabei steht die Geschäftsleitung nicht einmal unbedingt vor der Qual der Wahl. Statt nur ein oder zwei Sahnehäubchen für unterschiedslos alle Mitarbeiter einzuführen, kann sie auf das in den USA erfolgreiche, sogenannte Caféteria-System setzen: Dabei sucht sich jeder Mitarbeiter innerhalb eines vorgegebenen Wertrahmens selbst aus, welche Vorteile für ihn die besten sind. Und letzten Endes passt eine solche Wahlmöglichkeit auch bestens zum Wunsch junger Menschen nach möglichst viel Selbstbestimmung.

 

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Antrag auf Altersteilzeit: Was Arbeitgeber wissen sollten http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/antrag-auf-altersteilzeit-was-arbeitgeber-wissen-sollten/ http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/antrag-auf-altersteilzeit-was-arbeitgeber-wissen-sollten/#comments Wed, 18 Mar 2015 13:20:18 +0000 http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1373 Mit dem Antrag auf Altersteilzeit meldet der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber seinen Wunsch nach einem Altersteilzeitarbeitsverhältnis an. Dieser sollte die wichtigsten Informationen rund um das gewünschte Altersteilzeitmodell sowie eine aktuelle Rentenauskunft beinhalten. Wann der Antrag zu stellen ist, hängt von den Anspruchsgrundlagen ab.

Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf die Inanspruchnahme einer Altersteilzeitregelung. Es handelt sich dabei um einzelvertragliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Deshalb sollten Arbeitnehmer, die eine Altersteilzeitregelung nutzen wollen, bereits frühzeitig einen Antrag stellen.

Antrag auf Altersteilzeit bei tarifvertraglicher Regelung

Einige Tarifverträge sehen ein Anrecht der unter ihre Gültigkeit fallenden Arbeitnehmer auf einen Altersteilzeitvertrag vor. Gewöhnlich sind dann allerdings Quoten vorgesehen, ab deren Erreichen kein Anspruch mehr besteht. Sieht der Tarifvertrag also beispielsweise eine Quote von 5 Prozent vor, so muss der Arbeitgeber Altersteilzeitanträge nicht mehr genehmigen, sobald 5 Prozent der Belegschaft einen Altersteilzeitvertrag erhalten haben.

Herrscht eine solche Quotenregelung ist es wichtig, den Antrag auf Altersteilzeit möglichst frühzeitig zu stellen, da gewöhnlich anhand der Reihenfolge des Antragseingangs entschieden wird, wer einen Altersteilzeitvertrag erhält und wer nicht. Hierzu sind die gegebenenfalls aus dem Tarifvertrag ersichtlichen Fristen zu beachten. Häufig kann der Antrag erst frühestens einige Monate vor dem eigentlichen Beginn der Altersteilzeitphase gestellt werden.

Antrag auf Altersteilzeit ohne tarifvertragliche Regelung

Besteht keine tarifvertragliche Regelung, so spielt der Zeitpunkt der Antragstellung keine Rolle. Der Antrag auf Altersteilzeit muss dann lediglich vor dem gewünschten Beginn gestellt werden. Ob der Arbeitgeber den Antrag annimmt, bleibt alleine seine Entscheidung.

Inhalte des Antrags auf Altersteilzeit

Den Antrag auf Altersteilzeit kann der Arbeitnehmer stets in Form eines einfachen Schreibens beim Arbeitgeber stellen. Dieses sollte folgende Inhalte umfassen:

  • Name und Anschrift des Arbeitnehmers
  • Informationen über das gewünschte Altersteilzeitmodell (Kontinuitätsmodell oder Blockmodell)
  • gewünschte zeitliche Lage der Arbeits- und Freistellungsphase beim Blockmodell

Zudem sollte dem Antrag auf Altersteilzeit eine aktuelle Rentenauskunft des Rentenversicherungsträgers beiliegen. Der Arbeitgeber benötigt diese, um die Anspruchsvoraussetzungen in Hinblick auf das Renteneintrittsalter hin zu prüfen.

Insbesondere bei Quotenregelungen ist darauf zu achten, dass die Rentenauskunft gleich mit dem Antrag eingereicht wird. Andernfalls gilt als Datum des Antragseingangs das Datum, an dem sie nachgereicht wird.

Die Form des Antrags

Der Antrag auf Altersteilzeit ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung, um einen Altersteilzeitvertrag schließen zu können. Eine spezielle Form ist hierfür nicht vorgeschrieben. Der Arbeitnehmer kann dieses Schreiben selbst aufsetzen und sich dabei beispielsweise an Musterbriefen aus dem Internet bedienen. In der Praxis bereitet häufig der Arbeitgeber ein eigenes Musterformular vor, in das der Arbeitnehmer nur noch seine persönlichen Daten und die gewünschten Zeiträume für das Blockmodell eintragen muss. Wie verfahren Sie in Ihrem Betrieb mit dem Antrag auf Altersteilzeit? Unterstützen Sie Ihre Arbeitnehmer oder gestalten diese ihre Antragsschreiben selbst?

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