Hilfe für Arbeitgeber – Der Lohn- und Gehaltsrechner

Das Thema der Lohn-und Gehaltszahlungen nimmt einen großen Bereich der Verwaltung in allen Firmen ein. Auch in kleinsten Unternehmen, in denen Angestellte arbeiten, muss die Lohnabrechnung entweder von einem fundiert ausgebildeten Mitarbeiter erfolgen oder ausgelagert werden.

Der Bruttolohn allein ist nicht ausschlaggebend

So wie für den Angestellten letztendlich der Nettolohn zählt, so sind für den Arbeitgeber der Bruttolohn und die diversen Nebenkosten von Belang. Dass diese in Deutschland relativ hoch ausfallen, begründet in vielen Fällen einen hohen Preis der Produkte, deren Wettbewerbsfähigkeit darunter leidet. Im Folgenden finden Sie einen speziellen Lohn- Gehaltsrechner für Arbeitgeber. Dieser Gehaltsrechner für Arbeitgeber, verwendet alle aktuellen Berechnungsgrundlagen für das Jahr 2016.

Der Lohn- und Gehaltsrechner für Arbeitgeber

Damit der Unternehmer die Kosten eines Mitarbeiters genau kalkulieren kann, hilft beispielsweise ein Lohn-und Gehaltsrechner speziell für Arbeitgeber weiter. Hier werden alle relevanten Daten eingetragen, und die Gesetzmäßigkeiten auf aktuellem Stand berücksichtigt. Spezifische Daten, wie beispielsweise eine betriebliche Altersvorsorge können ebenfalls in die Berechnung einfließen.

Der Gehaltsrechner ist ein Service von Nettolohn.de

 

Die Arbeitsweise mit dem Lohn-und Gehaltsrechner für Arbeitgeber

Um ein möglichst realistisches Ergebnis zu erhalten, müssen alle relevanten Daten so genau wie möglich eingegeben werden. Da wäre zunächst das Bruttogehalt. Dieses wird in Zeile eins eingetragen.

Die betriebliche Altersvorsorge

Das nächste Feld umfasst die betriebliche Altersvorsorge (http://www.gesetze-im-internet.de/betravg/index.html). Darauf haben Arbeitnehmer Anspruch; und zwar können hier bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung als sogenannte Entgeltumwandlung in Form von Direktversicherungen, Pensionskassen oder Ähnlichem eingezahlt werden. Hintergrund ist, dass für diese Beiträge keine Sozialabgaben oder Steuern gezahlt werden müssen, was einem Vorteil gegenüber privat abgeschlossener Versicherungspolicen entspricht. Eine weitere Erleichterung wird zudem gewährt: bis zu 150 Euro monatlich über diesen Betrag hinaus können abgesetzt werden, die steuerfrei, aber mit Sozialabgaben berechnet werden.

Weiterhin angegeben werden kann dann, ob die Berechnung monatlich oder jährlich erfolgen soll, wobei die monatliche Variante üblich ist. Das aktuelle Jahr ist ebenfalls wichtig, um eventuell Gesetzesänderungen einarbeiten zu können.

Der jährliche Steuerfreibetrag

Dieser kann ebenfalls im Lohn-und Gehaltsrechner eingetragen werden. Bis zum 30.11. des Jahres kann ein Arbeitnehmer dazu seine Angaben beim Finanzamt ändern lassen. Der Vorteil einer Lohnsteuer-Ermäßigung: man zahlt zunächst bei der monatlichen Lohnabrechnung weniger Steuern, muss dafür allerdings einen Lohnsteuerjahresausgleich einreichen (landläufig: Steuererklärung). (http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__38.html)

Eintragung der Steuerklasse

Die Steuerklasse ist eine der entscheidenden Eintragungen. Welche hier festgelegt wird, richtet sich nach dem Familienstand, und ob Kinder zu versorgen sind. Bei Verheirateten kommen am meisten die Kombinationen IV/IV oder III/V vor. Genaue Informationen dazu, und wie man die richtige Steuerklasse findet, sind hier (http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__38b.html) festgelegt.

Die Frage nach der Kirchensteuer und dem Bundesland ist einfach zu beantworten, wobei bei Bundesland für Pendler das Land entscheidend ist, in dem sich die Firma befindet, nicht, wo der Arbeitnehmer wohnt.

Die Krankenversicherung

Dafür ist ein gesetzlich bindender Beitrag festgelegt, der bereits im Rechner eingetragen ist. Auch, ob man gesetzlich pflichtversichert ist, ist wählbar. Andere Möglichkeiten sind die freiwillig gesetzliche Versicherung sowie die Privatversicherung.

Die Pflegeversicherung / Kinder?

Um den Beitrag zur Pflegeversicherung entsprechend berechnen zu können, steht die Frage nach den Kindern im Raum, da Erwachsene von 23-65, wenn sie kinderlos sind, 0,25 % mehr zu zahlen haben. Siehe auch http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__55.html.

Weitere Angaben:

Schließlich müssen noch momentanes Alter des Arbeitnehmers und der Status der Renten- bzw. Arbeitslosenversicherung angegeben werden. Hier wird üblicherweise davon ausgegangen, gesetzlich pflichtversichert zu sein. Hier gibt es Ausnahmen, wie beispielsweise für Beamte. (Sechstes Buch SGB – http://de.wikipedia.org/wiki/Sechstes_Buch_Sozialgesetzbuch)

Außerdem angegeben werden die wöchentliche Stundenzahl und die Anzahl der Gehälter im Jahr. Meist wird hier eine 12 vorausgesetzt, sodass diese bereits eingetragen ist. Eine Änderung ist aber möglich.

Möchte man nicht einen Gehaltsvergleich im Bundesbereich erhalten, kann man die folgenden Felder mit den Fragen nach Postleitzahl, Branche, Beruf und so weiter weglassen.

Die Vor-und Nachteile des Lohn-und Gehaltsrechners für Arbeitgeber

Der Lohn-und Gehaltsrechner birgt zahlreiche Vor- aber auch Nachteile. Zu den Vorteilen zählt ohne Frage die schnelle Möglichkeit, das Nettogehalt zu ermitteln, oder auch den Einfluss einer Steuerklassenänderung darzustellen. Ebenso lässt sich im Zweifelsfall damit unkompliziert errechnen, welchen Änderungen durch ein weiteres Kind zu Buche schlagen.

Zu den Nachteilen gehört es, dass die Angaben nicht vollkommen verlässlich sind. So ist es beispielsweise möglich, dass eine Krankenkasse einen Beitragsauf- oder Abschlag verlangt, der hier nicht berücksichtigt wird. Die errechneten Zahlen sind also immer unter Vorbehalt zu sehen, und nicht zwingend korrekt, auch wenn sie für den absoluten Großteil der Angestellten ohne Fehler sind.

Fazit

Der Lohn-und Gehaltsrechner hilft auf alle Fälle im Unternehmen, die möglichen Gehälter zu errechnen, die Auswirkungen von Lohnerhöhungen oder Änderungen der betrieblichen Altersvorsorge zu erkennen oder auch das Ergebnis für den Angestellten, wenn mehr als 12 Monatsgehälter gezahlt werden.

Unter http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/lohnabrechnung-ausgelagern-lohnabrechnungsmoeglichkeiten/ gibt es Möglichkeiten für Arbeitgeber, sich über die Vorteile vom Outsourcing der Lohnrechnung zu informieren oder sich zum Thema der Lohnnebenkosten zu belesen (http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/lohn-lohnnebenkosten-arbeitgeber/).