Korrekte Erfassung von Minijobs bei elektronischer Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen gemäß § 5b EStG

Gemäß § 5b EStG sind die Jahresabschlüsse, deren Wirtschaftsjahre in 2012 beginnen, erstmals in 2013 nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Es erfolgt noch keine Beanstandung durch die Finanzverwaltung, wenn in 2013 noch eine Übertragung auf Papier erfolgt, also faktisch müssen 2013er Abschlüsse ab 2014 elektronisch übertragen werden.

Das Thema E-Bilanz trifft alle, die gemäß Steuerrecht bilanzieren, und hat Auswirkungen auf die Kontenrahmen und  das Buchungsverhalten der Unternehmen. So sind z.B. in der Elektronischen Bilanz (E-Bilanz) die Löhne für Minijobs auf einem separaten Konto und nicht mehr unter Aushilfslöhnen zu erfassen. Das in der E-Bilanz dafür vorgesehene Feld ist ein sog. Muss-Feld. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass Sie Ihrem Lohn- und Gehaltsabrechner dazu aus der Taxonomie Ihres Kontenrahmens das korrekte Konto aufgeben, damit eine entsprechende Erfassung in dem Buchungsbeleg vorgenommen werden kann und eine korrekte Darstellung und Meldung in der E-Bilanz erfolgt.

 

Bei Anwendung des SKR 03 betrifft die Regelung die folgenden Konten:

4190 Aushilfslöhne

4195 Löhne für Minijobs.

 

Beim SKR 04 sind folgende Konten betroffen:

6030 Aushilfslöhne

6035 Löhne für Minijobs.

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