NEWS – Lohn und Gehalt: Die neuen SEPA-Richtlinien gelten auch für Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter

Unsere Welt wächst mehr und mehr zusammen. Im Zahlungsverkehr dominieren jedoch nach wie vor nationale Verfahren. Selbst im Euro-Raum sind Überweisungen und Lastschriften derzeit noch unterschiedlich geregelt.

Um dieser Aufsplitterung ein Ende zu bereiten, haben Politik und Kreditwirtschaft einheitliche Regelungen für den nationalen und europäischen Zahlungsverkehr eingeführt. SEPA heißt dieses Projekt. Das Wort steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) und hat die Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa zum Ziel.

Das Kernelement der zum 31.03.2012 in Kraft getretenen SEPA-Verordnung bilden die verbindlich festgelegten Auslauftermine für die nationalen Zahlverfahren.

Demzufolge löst die SEPA-Überweisung ab Februar 2014 das nationale Überweisungsverfahren in den Euroländern endgültig ab. Der Überweisende und der Begünstigte sowie deren Zahlungsdienstleister werden bei der SEPA-Überweisung durch zwei besondere Kennziffern identifiziert: die IBAN (International Bank Account Number, internationale Kontonummer) und den BIC (Business Identifier Code, internationale Bankleitzahl) anstatt der althergebrachten Kontonummer und Bankleitzahl.

Es ist also für eine erfolgreiche Zahlung der Löhne und Gehälter an Ihre Mitarbeiter erforderlich, die IBAN und den BIC pro Arbeitnehmer zu erheben.

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Ein Kommentar

  • Ein sehr informativer Artikel zum Thema SEPA. Das ganze ist schon mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, aber am Ende soll es mehr Sicherheit bieten, daher sollte man sich frühzeitig mit der ganzen Thematik auseinander setzen.

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