Künstlersozialabgabe: Was Unternehmer jetzt zur Künstlersozialkasse wissen sollten

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Spätestens seit die Bundesregierung Mitte 2014 entschied, dass die Prüfung der korrekten Abfuhr der Künstlersozialabgabe durch die Rentenversicherung Bund ausgeweitet werden sollte, rückt die Künstlersozialkasse immer mehr in den Betrachtungswinkel vieler Unternehmen. Allerdings wissen nur wenige auf Anhieb genau, was es mit der Künstlersozialabgabe eigentlich auf sich hat.

Artikel um diesen Absatz ergänzt am 25.10.2017

Änderungen zum 01. Januar 2018

Ab dem 01. Januar 2018 sinkt die Künstlersozialabgabe von ursprünglich 4,8 % in 2017 auf 4,2 %. Die Mitteilung über die Beitragssenkung erfolgte durch die Künstlersozialabgabe-Verordnung im Bundesgesetzblatt.

Die Künstlersozialkasse: Ein Überblick

Die Künstlersozialkasse dient der Umsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG). Sie soll dafür sorgen, dass Künstler und Publizisten in der Sozialversicherung ähnlich abgesichert sind wie Arbeitnehmer. Obwohl sie selbstständig arbeiten, erhalten sie von der Künstlersozialkasse einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent zu den Beiträgen zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung). Versichert bleiben die Künstler allerdings weiterhin bei ihren bisherigen gesetzlichen Krankenkassen.

Finanziert wird diese Förderung des Beitrags zu 20 Prozent durch einen Zuschuss des Bundes und zu 30 Prozent aus der Künstlersozialabgabe. Zur Zahlung dieser Abgabe ist jedes Unternehmen verpflichtet, das Kunst und Publizistik verwertet. Da viele Unternehmen von dieser Beitragspflicht nichts wissen, musste die Künstlersozialkasse in den letzten Jahren mit immer weniger Einnahmen auskommen. Um weitere Erhöhungen der Beitragssätze zu vermeiden, sollen die Prüfungen ausgeweitet werden, um mehr Betriebe auf ihre Beitragspflicht aufmerksam zu machen.

Rechtsgrundlage für den Beitrag zur Künstlersozialkasse

Die wichtigste Rechtsgrundlage für die Entrichtung der Künstlersozialabgabe ist das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG). Für Unternehmer relevant sind insbesondere die §§ 23 ff. KSVG:

  • § 23: Berechnung der Künstlersozialabgabe in Prozent
  • § 24: Zur Künstlersozialabgabe verpflichtete Unternehmen
  • § 25: Bemessungsgrundlage für die Abgabe
  • §§ 27 – 32: Konkretisierung der Melde- und Abgabeverfahren

Relevant ist aktuell außerdem das „Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes“, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist und der Künstlersozialkasse Mehreinnahmen in Höhe von 32 Mio. Euro bescheren soll. Hierfür werden die Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung erheblich ausgeweitet, wobei bei Vorliegen eines speziellen Anlasses auch die Künstlersozialkasse selbst Prüfungen durchführen kann. Ziel ist es, ab 2015 alle Unternehmen, die mehr als 19 Beschäftigte aufweisen, mindestens alle vier Jahre zu prüfen. Zudem gibt es ein Prüfkontingent, durch das auch kleinere Arbeitgeber geprüft werden können.

Wer zur Abgabe an die Künstlersozialkasse verpflichtet ist

Abgabepflichtig sind grundsätzlich alle Unternehmen, die mehr als nur gelegentlich Künstler und Publizisten beauftragen und deren Leistungen verwerten. Ebenfalls stets zur Abgabe an die Künstlersozialkasse verpflichtet sind unter anderem folgende Unternehmen (§ 24 Abs. 1 KSVG):

  • Verlage, Presseagenturen, Bilderdienste
  • Theater, Orchester, Chöre
  • Theater-, Konzert- und Gastspieldirektionen
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Hersteller von bespielten Bild- und Tonträgern
  • Galerien, Kunsthandel
  • Werbung, Öffentlichkeitsarbeit für Dritte
  • Varieté- und Zirkusunternehmen
  • Museen
  • Aus- und Fortbildungseinrichtungen für künstlerische oder publizistische Tätigkeiten

Neu ist die Einführung der so genannten Bagatellgrenze in § 24 Abs. 3 KSVG. Sie besagt, dass von einer nur gelegentlichen Beauftragung lediglich bei einer Summe von Entgelten pro Kalenderjahr von unter 450 Euro auszugehen ist. Diese Grenze bezieht sich nicht auf die einzelnen Rechnungen, sondern auf die kumulierte Summe pro Jahr.

Höhe der Künstlersozialabgabe

Die Höhe der Künstlersozialabgabe in Prozent wird jährlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales spätestens bis zum 30. September festgesetzt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Höhe des Abgabesatzes von 4,0 auf 4,8 Prozent (2017) erhöht. Der konkrete Beitrag zur Künstlersozialkasse wird auf der Basis der an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte berechnet (§ 25 KSVG).

Artikel um diesen Absatz ergänzt am 25.10.2017

Und wie bereits erwähnt, liegt ab Januar 2018 der gültige Beitragssatz bei 4,2 %.

In 5 Schritten zur korrekten Abgabe an die Künstlersozialkasse

Wenn Sie Ihre Abgabe an die Künstlersozialkasse bisher noch nicht abführen, sollten Sie zeitnah Ihre Beitragspflicht prüfen und Ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Befolgen Sie hierfür die folgenden Schritte, um auf Nummer sicher zu gehen:

Schritt 1: Abgabepflicht prüfen

Abgabepflichtig sind Sie, wenn Ihr Unternehmen unter eine der oben genannten Unternehmensgruppen fällt und für mehr als 450 Euro pro Jahr künstlerische oder publizistische Leistungen verwertet.

Schritt 2: Aufzeichnungspflicht nachkommen

In § 28 KSVG hat der Gesetzgeber Ihre Aufzeichnungs- und Vorlagepflichten festgehalten. So müssen Sie fortlaufend aufzeichnen, welche Entgelte Sie an selbstständige Künstler und Publizisten zahlen. Die Form an sich bleibt Ihnen überlassen. Allerdings müssen Ihre Unterlagen gewisse Voraussetzungen erfüllen. So muss jederzeit die Möglichkeit bestehen, die gemeldeten Werte und die Zahlungen anhand der Aufzeichnungen nachzuprüfen.

Die Vorlagepflichten gemäß § 29 KSVG umfassen nicht nur diese Aufzeichnungen, die auf Verlangen – zum Beispiel bei einer Prüfung – vorgelegt werden müssen. Zusätzlich obliegt Ihnen die Pflicht, den Prüfer bei Bedarf über alles zu informieren, was er benötigen könnte, um die Abgabepflicht sowie die Höhe Ihrer Beitragszahlungen festzustellen.

Schritt 3: Bemessungsgrundlage berechnen

Für die Berechnung der Bemessungsgrundlage müssen Sie zunächst alle Leistungen erfassen, die an Künstler oder Publizisten geflossen sind. Dabei ist es unerheblich, ob die betreffenden Künstler überhaupt selbst in der Künstlersozialkasse versichert sind. Zudem spielt es keine Rolle, ob diese vom Finanzamt als Freiberufler oder als Gewerbetreibende eingestuft wurden. Bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage bleiben allerdings die folgenden Beträge außen vor:

  • ausgewiesene Umsatzsteuer
  • gezahlte Beträge an offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften, urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts
  • Reisekosten sowie steuerfreie Aufwandsentschädigungen im Rahmen der steuerlichen Freigrenzen
  • Übungsleiterpauschalen

Berechnungsbeispiel:

Ein Unternehmen beauftragt einen Werbetexter mit der Erstellung einer Werbekampagne und bezahlt hierfür 20.000 Euro. Es meldet diesen Betrag an die Künstlersozialkasse. Um die Beitragshöhe zu berechnen, wird dieser Betrag nun mit dem gültigen Beitragssatz multipliziert (2017: 4,8 Prozent).

20.000 Euro x 4,8 Prozent = 960 Euro

Die Künstlersozialabgabe beträgt in diesem Fall 960 Euro. Die monatliche Vorauszahlung für das darauffolgende Jahr wird durch die Zwölftelung dieses Betrags errechnet:

960 Euro : 12 Monate = 80 Euro / Monat

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Berechnung ab Januar 2018 mit 4,2 Prozent:

20.000 Euro x 4,2 Prozent = 840 Euro

Die Künstlersozialabgabe beträgt in diesem Fall 840 Euro. Die monatliche Vorauszahlung für das nächste Jahr beträgt somit 70 Euro.

840 Euro : 12 Monate = 70 Euro / Monat

Schritt 4: Meldung erstellen

Schritt 5: Abgabe an die Künstlersozialkasse pünktlich abführen

Nachzahlungen aus Vorjahren werden zum 31. März fällig. Die monatlichen Vorauszahlungen hingegen sollen jeweils zum 10. des Folgemonats auf das angegebene Konto überwiesen werden.

Tipp: Achten Sie auf pünktliche Zahlungen, da die Künstlersozialkasse bei Rückständen pro Monat Säumniszuschläge in Höhe von 1 Prozent des Rückstands erhebt.

 

Nachfolgende Informationen wurden ergänzt am 25.10.2017

Die Vorteile der Künstlersozialkasse

Wer das Privileg der Künstlersozialkasse nutzt, muss nicht den vollen Beitragssatz zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen. Wer die Künstlersozialversicherung für sich in Anspruch nimmt, zahlt also demnach nur den Arbeitnehmeranteil. Kunden, die die Leistungen des Künstlers oder Schriftstellers in Anspruch nehmen, müssen den Arbeitgeberanteil an die Künstlersozialkasse entrichten.

Zum Vergleich:

  • Der Beitragssatz in die gesetzliche Rentenversicherung beträgt derzeit 18,7 % – dieser Beitragssatz verringert sich durch die Künstlersozialkasse auf 9,35 %.
  • Der Beitragssatz in die gesetzliche Krankenversicherung verringert sich von 14,6 % auf die Hälfte, also 7,3 %.

Das heißt, die Künstlersozialversicherung verschafft Künstlern und Schriftstellern durch die reduzierten Sozialabgaben einen deutlich besseren finanziellen Spielraum.

Zudem ist man über die KSK pflichtversichert, das heißt, die Beiträge richten sich nach dem Einkommen. Wer wenig verdient, muss auch nur wenig zahlen, hat aber einen Anspruch auf alle Leistungen der Krankenkasse.

Die Mitgliedschaft in der KSK führt zu einer kontinuierlichen Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung. Zwar reicht dieser Betrag nicht, um die Alterssicherung abzudecken, aber immerhin ist damit eine Basis geschaffen.

Wer in der Künstlersozialkasse ist, kann auch privat krankenversichert sein. Auch bei der Künstlersozialkasse hat man die Wahlmöglichkeit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Die Nachteile der Künstlersozialkasse

Wer in der KSK versichert ist, kann sich nicht von der Rentenversicherung befreien lassen, was vor allem bei einem höheren Einkommen ein Nachteil ist.

Um in die KSK aufgenommen zu werden, muss das jährliche Mindesteinkommen 3.900 Euro betragen. Doch diese Grenze sperrt gerade die aus, die vielleicht in den Anfängen ihrer Karriere stehen und die finanzielle Unterstützung nötig haben. Allerdings haben die Betroffenen unter Umständen die Möglichkeit, Arbeitslosengeld II zu beantragen.

Wer aus der Künstlersozialkasse „heraus möchte“, hat es gar nicht so einfach. So lange man künstlerisch oder publizistisch tätig ist, besteht keine Möglichkeit der Kündigung. Gerade wenn das Einkommen sehr hoch ist, sind die Beitragszahlungen zur KSK ebenfalls sehr hoch – ein Nachteil, den man gerne vermeiden möchte. Nur wer sein Haupteinkommen aus einer nichtkünstlerischen Selbstständigkeit oder einer abhängigen Beschäftigung erzielt, kann die Künstlersozialkasse kündigen.

Die Leistungen der Künstlersozialkasse im Überblick

Während die Künstlersozialkasse die Beiträge der selbstständigen Künstler und Publizisten an die zuständigen Träger weiterleitet, ist sie allerdings nicht für die Durchführung der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zuständig. Leistungen wie Rente, Krankengeld oder Pflegegeld erbringen ausschließlich die zuständigen Gesellschaften wie der Rentenversicherungsträger oder die Kranken- und Pflegekassen.

Das heißt, wer einen Antrag auf die Altersrente oder eine Reha-Maßnahme stellen möchte, muss diese der allgemeinen Rentenversicherung zukommen lassen. Auch für Fragen zu Voraussetzungen oder wie die Rente berechnet wird, was mit bereits erworbenen Rentenansprüchen oder was im Falle einer verminderten Erwerbsfähigkeit zu tun ist, ist der Rentenversicherungsträger zu kontaktieren. Vielerorts sind Beratungs- und Auskunftsstellen der allgemeinen Rentenversicherung zu finden, so dass die selbstständigen, versicherungspflichtigen Publizisten und Künstler sich direkt an diese wenden können.

Fragen, die die Krankenversicherung betreffen, müssen an die selbst ausgewählte Krankenversicherung gestellt werden.

Unfallversicherung – kein Bestandteil der KSK

Der Versicherungsschutz innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung kann über diese drei Varianten erfolgen:

  • nach § 2 SGB VII, also als Pflichtversicherung kraft Gesetz für Künstler oder Publizisten, die angestellt sind,
  • aufgrund der Satzung § 3 SGB VII als Pflichtversicherung für Fotografen und „freie“ Grafiker bei der BG Druck und Papierbearbeitung oder
  • als freiwillige Unfallversicherung nach § 6 SBG VII als Publizisten und Künstler in den Bereichen Musik, Wort und darstellende Kunst bei der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft)

Während für die „wort- und musikschaffenden“ Künstler und Publizisten die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zuständig ist, kann bei anderen bildenden Künstlern eine andere Berufsgenossenschaft in Betracht kommen. Welche Berufsgenossenschaft letztendlich zuständig ist, wird nach den verwendeten Werkstoffen differenziert.

Kontaktadresse VBG:

Veraltungs-Berufsgenossenschaft

Hauptverwaltung

Deelbögenkamp 4

22297 Hamburg

Telefon: 040-5146-0

Telefax: 040-51462146 oder 040-5110130

www.vbg.de

 

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse Branchenverwaltung Druck und Papierverarbeitung

Rheinstr. 6 – 8

65185 Wiesbaden

Telefon: 0611-131-0

Telefax: 0611-131100

www.bgetem.de

Vorgezogenes Krankengeld und Arbeitsunfähigkeit bei Künstlern

Publizisten und Künstler, die in der KSK pflichtversichert sind, haben gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse im Falle einer Arbeitsunfähigkeit ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Krankengeld.

Es ist nun mal so, dass Selbstständige im Falle der Arbeitsunfähigkeit keinen Arbeitgeber für die Weiterzahlung des Lohnes heranziehen können. Bis der Künstler oder Publizist zum ersten Mal Krankengeld erhält, dauert 7 Wochen. Denn so viel Zeit liegen zwischen dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit und der erstmaligen Auszahlung – ein Zeitraum, der wirtschaftlich zu überbrücken ist. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit für Selbstständige geschaffen, um bei einer Arbeitsunfähigkeit einen früheren Beginn der Krankengeldzahlung zu erhalten.

Dafür bieten die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen von Wahltarifen die Möglichkeit, durch die Zahlung weiterer Beiträge die Leistungsansprüche auszugestalten. Diese Zusatzbeiträge sind direkt an die gesetzliche Krankenkasse zu zahlen, nicht an die Künstlersozialkasse. Auskunft zu den Wahltarifen erteilt Ihnen Ihre zuständige Krankenkasse.

Befreiung von der GKV und der Pflegeversicherung

Für Künstler und Publizisten sieht das Gesetz zwei Möglichkeiten vor, sich von der gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung zu befreien –

  • für Berufsanfänger und
  • Höherverdienende.

Wer sich mit der Absicht trägt, sich von der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem KSVG befreien zu lassen und sich dafür privat kranken zu versichern, sollte sich im Vorfeld mit den Unterschieden dieser beiden Krankenversicherungen vertraut machen.

Während die Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung vom Lebensalter und einem persönlichen gesundheitlichen Risiko unabhängig sind, richten sich die Prämien zur privaten Krankenversicherung nach dem Eintrittsalter und den persönlichen, gesundheitlichen Risiken (bspw. Zuschläge bei bestehenden Krankheiten). Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung orientieren sich an der jeweiligen Einkommenssituation, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind einkommens-unabhängig.

Zudem sind bei der privaten Krankenversicherung weitere Punkte zu beachten. Diese sind

  • Familienmitglieder werden in der privaten Krankenversicherung mit einem zusätzlichen Prämienanteil mitversichert. In der gesetzlichen Krankenversicherung sind alle Familienmitglieder, sofern sie nicht selbst versicherungspflichtig oder beitragsfrei sind, bei vollem Leistungsumfang, mit eingeschlossen.
  • Wird die selbstständige Tätigkeit irgendwann einmal aufgegeben, fällt der Beitragszuschuss der Künstlersozialkasse zur privaten Krankenversicherung weg. Der Rentenversicherungsträger leistet mit der Gewährung der Rente einen Zuschuss zur privaten KV, doch dieser richtet sich ausschließlich nach dem Zahlbetrag der Rente. Ist die Rente gering, fällt auch der Zuschuss gering aus.
  • Wer während des aktiven Berufslebens überwiegend gesetzlich krankenversichert war, kann in die beitragsmäßig sehr günstige Krankenversicherung der Rentner (KVdR) Für Künstler und Publizisten, die gesetzlich krankenversichert sind, ist der Zugang zu der KVdR relativ einfach.

Weiterführende Informationen zur Künstlersozialkasse

Um rund um die Künstlersozialkasse und deren Beitrag keine Fehler zu machen, sollten Sie sich mit der Materie näher auseinandersetzen. Zahlreiche Fragen beantwortet die Künstlersozialkasse auf ihrer Website. Weitere Details zur Beitragspflicht lesen Sie beispielsweise in einem PDF zum Beitragsverfahren.

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